Besuch beim Schützenverband Saar

Anlässlich der „Mini-Olympiade rund um den Schießsport“ des Schützenverbandes Saar trafen sich in der Bliestalhalle Vertreter des LSMF mit Benedikt Niehren, dem Landesjugendleiter des Schützenverbandes Saar und Andreas Hautz, dem 1. Vorsitzenden des Schützenvereins Bliesmengen-Bolchen, zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion möglicher gemeinsamer Aktionen.

Auch wenn das Lichtschießen im Nachwuchsbereich der Schützen und das Laser-Schießen der Modernen Fünfkämpfer dieselben physikalischen Prinzipien nutzen, wird derzeit noch unterschiedliches, nicht kompatibles technisches Equipment eingesetzt. Trotz dieser Diskrepanz stimmten die Vertreter der Schützen sowie Werner Euskirchen und Thomas Hierl als Vertreter des Modernen Fünfkampfs schnell überein, dass beide Fachverbände eine große Schnittmenge verbindet. Da gerade im Kinder- und Nachwuchsbereich auch beim Schützenverband Bewegung und Grundlagenausdauer einen hohen Stellenwert besitzen und im Training einen beträchtlichen Zeitanteil einnehmen sollen, fanden sich auf beiden Seiten überraschend weitgehende gemeinsame Einschätzungen. Auch die Überzeugung, dass Kindern bereits im Alter von deutlich unter 12 Jahren attraktive Angebote gemacht werden müssen, um sie für den Sport zu begeistern, teilen die Gesprächspartner ohne Wenn und Aber. Andreas Hautz zeigte im Rahmen der Mini-Olympiade in der Bliestalhalle eindrucksvoll, wie das im Schützenverein Bliesmengen-Bolchen gelingt und weshalb sich sein Verein in dieser Beziehung auch einen Vorbildcharakter innerhalb des Schützenverbandes Saar erarbeitet hat.

Werner Euskirchen und Thomas Hierl informierten über den für das Jahr 2022 geplanten ersten saarländischen Laser-Run und luden junge Lichtschützen und ihre Betreuer herzlich zur Teilnahme ein. Passende Laser-Pistolen und Trainingsmöglichkeiten im Vorfeld des Wettkampfs werden die Modernen Fünfkämpfer den Schützen gerne kollegial zur Verfügung stellen. Landesjugendleiter Benedikt Niehren zeigte sich sehr erfreut über die Einladung und darüber, dass bei der Terminfindung für den geplanten Laser-Run auch die Rundenwettkämpfe der Schützen im ersten Halbjahr Berücksichtigung finden sollen.

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